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07. September 2010
Studie industrienahe Dienstleister

PRESSEMITTEILUNG des Sächsisches Staatsministerium
für Wirtschaft und Arbeit

Studie „Industrienahe Dienstleistungen im Freistaat Sachsen“

Jurk: Großes Potenzial für zusätzliche Arbeitsplätze

Vorwiegend klein strukturiert, mit sehr geringer Exportquote und wenig Interesse an Kooperationen, dafür aber mit starker Kundenbindung und einem überdurchschnittlich hohen Qualifikationsniveau, so sind die Industrienahen Dienstleistung in Sachsen derzeit aufgestellt. Mit der Studie „Industrienahe Dienstleistungen im Freistaat Sachsen“, die in Projektträgerschaft des Unternehmerverbandes Sachsen mit inhaltlicher und finanzieller Unterstützung des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums erstellt wurde, liegen erstmals konkrete Daten und Fakten für diesen Wirtschaftszweig in Sachsen vor.

„In diesem Bereich können viele zusätzliche Arbeitsplätze in Sachsen entstehen“, ist sich Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) sicher, „denn industrienahe Dienstleistungen werden von der Industrie immer stärker in Anspruch genommen und sie werden zum großen Teil von Anbietern aus der Region bezogen. Dazu kommt, dass in diesem Bereich vor allem bei den hochqualifizierten Fachkräften ein Generationenwechsel ansteht. Die Studie gibt uns viele Hinweise, wie wir diesen Prozess voranbringen können.“

Handlungsempfehlungen sind beispielsweise eine bessere Integration der Dienstleistungskompetenz in die Erstausbildung, die stärkere Förderung der Aus- und Weiterbildung, mehr individuelle Beratung und die Bereitstellung von Fachexperten sowie die Optimierung von Genehmigungsprozessen.

„Mit einer Dienstleistungsinitiative wollen wir Anstösse geben zu mehr Dienstleistungskultur. Dabei sollen u.a. verschiedene Pilotprojekte in wachstumsstarken Dienstleistungsbranchen gestartet werden“, so Minister Jurk. Die Studie sei dazu ein erster Schritt.

Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer breit angelegten online-Befragung industrienaher Dienstleister, kombiniert mit Vor-Ort-Interviews von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes als potenzielle Auftraggeber der Dienstleister. Damit werden die Interessen sowohl der Anbieter von Dienstleistungen als auch ihrer Kunden analysiert.

Die Studie kann ab sofort im Internet unter www.smwa.sachsen.de gelesen werden. Das Druckexemplar versendet der Unternehmerverband Sachsen. Es kann bestellt werden über die Postanschrift: Riesaer Str. 72-74, 04328 Leipzig oder per E-Mail: info@uv-sachsen.org.

Studie „Industrienahe Dienstleistungen im Freistaat Sachsen“ zum Lesen und runterladen! (PDF)

Artikel vom: 21.07.2006

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