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SACHSEN Sail 2009: Nordgriechenland spannende Region für Unternehmer |
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Delegation von SACHSEN Sail und IHK erster Besuch im neuen Rathaus von Thessaloniki – deutsch-griechisches Wirtschaftsforum stößt auf großes Interesse – Fortsetzung 2010 in Leipzig
Nach elf Jahren Bauzeit konnte Vassilios Papageorgopoulos, Oberbürgermeister von Thessaloniki, eine ganz besondere Delegation als erste Gäste in seinem neuen Rathaus begrüßen. 70 Wirtschaftskapitäne der diesjährigen SACHSEN Sail und die Teilnehmer der IHK-Delegation aus Leipzig mit Oberbürgermeister Burkhard Jung an der Spitze waren vom modernen Bau ebenso beeindruckt wie von der großen Herzlichkeit der Gastgeber. Das erneute Treffen zwischen Burkhard Jung und seinem griechischen Amtskollegen diente der Belebung der langjährigen Kooperation beider Kommunen, welche seit 1984 verbrieft ist. „Es ist uns eine große Ehre, als erste offizielle Delegation hier Gäste aus Sachsen begrüßen zu dürfen. So wird das Band zwischen den beiden Partnerstädten noch enger geknüpft. Leipzig und Thessaloniki haben viele Gemeinsamkeiten, es sind Städte des Handels mit großen Messen und haben traditionsreiche Universitäten“, hob Vassilios Papageorgopoulos hervor. Das deutsch-griechische Wirtschaftsforum fand bei der IHK Thessaloniki statt. Dort konnten erste branchenbezogene Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden. So trafen sich unter anderem UV-Geschäftsführer Rüdiger Lorch und Klaus-Dieter Lindeck, UV-Repräsentant für Dresden und die Region Oberelbe, mit Kantza Liana von ALPHA PLAN consults, um sich über Marktanalysen und einen speziellen Branchenentwicklungs-Service zu unterhalten. Christina Windolph und Frank Schädlich, Geschäftsführer der envia-Partner Windolph Elektromontagen GmbH saßen lange mit Manos Sarris zusammen, der ihnen Einblicke in die griechische Wirtschaft gab. „Wir interessieren uns hauptsächlich für die Themen Energie und Umwelt und nutzen die Gelegenheit, Nordgriechenland kennenzulernen. Wir hatten heute fünf Termine mit Herstellern und Dienstleistern und konnten viele Informationen über die Rahmenbedingungen sammeln. Unser Fazit: wir nehmen gute Kontakte und erste Ansätze mit nach Deutschland zurück“, betonten Christina Windolph und Frank Schädlich. Abgerundet wurde der ereignisreiche Tag durch einen Empfang am Abend im Hafen, in dessen Rahmen das von Künstler Michael Fischer-Art gestaltet Segel präsentiert wurde. Auf großes Interesse stieß auch der Vortrag von Dominique Görlitz, der sein archäologisches Experiment „Abora 3“ vorstellte. Maud Glauche, Inhaberin der Agentur Dreieck-Marketing, griff die Idee von Oberbürgermeister Burkhard Jung und Dr. Gabriele Goldfuß vom Referat für europäische und internationale Zusammenarbeit auf, dass sich Leipzig im Oktober 2010 am Dimitros-Fest in Thessaloniki beteiligt. Zurück in Leipzig, wird sie gleich mit den Sängern von Amarcord sprechen, um sie für einen Auftritt in Griechenland zu begeistern. Und auch UV-Vizepräsident Mike Klaus Barke machte als Wegbereiter der UV- Repräsentanz Thessaloniki gleich Nägel mit Köpfen. So wird bereits im Februar eine Delegation aus Nordgriechenland nach Leipzig kommen, um die Wirtschaftskontakte weiter zu vertiefen. Sachsenbank-Direktor Reinhold Genzi war von dem Vorhaben gleich begeistert und wird den besonderen Besuch mit unterstützen. „Der wirtschaftliche- und kulturelle Austausch der Nationen ist für uns alle wichtig.“ Da der Vorstand der SACHSEN Sail jedes Jahr Wert darauf legt, eine spannende Wirtschaftsregion zu besuchen, fand Mike Klaus Barke die Entscheidung, nach Nordgriechenland zu reisen, besonders wichtig: „Bei hiesigen Firmen und kommunalen Trägern ist ein stark wachsendes Interesse an der Zusammenarbeit mit Partnern des deutschen Mittelstandes zu verzeichnen. Besonders auf dem Gebiet der alternativen Energieversorgung, bei kommunalen Projekten mit EU-Förderung sowie im Tourismus ist die Nachfrage spürbar gestiegen. Weitere Schwerpunkte sind der verstärkte Informations- und Erfahrungsaustausch auf den Gebieten Umweltschutz, Verkehr, Infrastruktur und Standentwicklung“, zählte Mike Klaus Barke gute Gründe auf, Griechenland kennenzulernen. Nach dem erfolgreichen Wirtschaftsforum startete die SACHSEN Sail entlang etlicher Inseln in der Ägäis. Die drei Schiffe Bahryeli, Aegean Clipper und Caferoglu 7 sind türkische Gulets. Oberbürgermeister Vassilios Papageorgopoulos hatte eine Woche schönes Wetter vorhergesagt und so konnten sich die Wirtschaftskapitäne an Land und auf dem Wasser bei sommerlichen Temperaturen kennenlernen. Von Thessaloniki ging es nach Limnos, Lesbos, Chios und Samos bis nach Kusadasi in der Türkei. „Eine sehr gelungene Tour“, zog SACHSEN-Sail-Präsident und 4884-Chef Hans-Jürgen Zetzsche Bilanz. „Das Netzwerk der teilnehmenden Unternehmer hat sich gefestigt, trotz der drei Schiffe. Und das Interesse an der SACHSEN Sail ist stark gewachsen, weshalb wir kurzfristig noch ein drittes Schiff gebucht hatten.“ pentahotel-Direktor Veit König ist Mitsegler der ersten Stunde: „Es hat mich auch diesmal wieder beeindruckt, wie sie die SACHSEN Sail zu einer ernsthaften Plattform für unternehmerische Kontakte entwickelt hat. Und es kommen immer neue Teilnehmer hinzu, so dass das Netzwerk immer wieder neue, spannende Impulse bekommt.“ Bei Katja Bösselmann von der Messeprojekt GmbH liefen auch in diesem Jahr die organisatorischen Fäden zusammen: „Unser besonderer Dank gilt all unseren Sponsoren.“ UV-Präsident Hartmut Bunsen als Mitveranstalter schätze die Tour als vollen Erfolg ein: „70 Unternehmer aus Sachsen haben wieder eine ideale Plattform gefunden um das regionale Netzwerk auszubauen, denn diese sichern gerade in dieser schwierigen wirtschaftlichen Situation das Überleben am Markt. Aber auch globale Kontakte spielen für den Mittelstand eine immer größere Rolle, weil der einheimische Markt selten die volle Auslastung sichert.“ Jessica Leymann von der Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig zog ebenfalls ein positives Resümee: „Obwohl wir mit drei Schiffen unterwegs waren, gab es viel Raum für angeregte Gespräche – auch schiffübergreifend. Sich auf dem Wasser in großer Runde über die Entwicklung des Leipziger Automobilmarktes zu unterhalten, ist schon etwas ganz besonderes. Zudem stieß die Markteinführung des neuen E-Klasse T-Modells auf reges Interesse, so dass ich einige Mitsegler zu diesem Ereignis wiedertreffen werde. So sieht für mich nachhaltiges Networking aus.“
Artikel vom: 30.10.2009 ...zurück
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