GESAMTVERBAND REGION CHEMNITZ REGION DRESDEN REGION LEIPZIG
Ansprechpartner Onlineservice Archiv Sitemap
07. September 2010
Sächsischer Wirtschaftstag in Dresden
UV-Präsident Hartmut Bunsen benennt Maßnahmen gegen Krise

Auf dem Sächsischen Wirtschaftstag in Dresden hob Ministerpräsident Stanislaw Tillich hervor, dass die Sächsische Union schon seit 1990 Partner der sächsischen Wirtschaft sei und diesen Kurs auch beibehalten wolle. „Zur sächsischen Wirtschaftspolitik gehört für mich die Ansiedlungen der letzten Jahre und die bestehenden Unternehmen, vor allem den Mittelstand, zu stärken und zu stabilisieren. Sachsen attraktiv für neue Investitionen besonders aus dem Ausland zu machen. Und: Dauerhaft einen Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Verbesserung von Bildung, Forschung und Entwicklung zu legen. Sein Fazit mit Blick auf die aktuelle Situation lautete: „Die Gesamtlage der sächsischen Wirtschaft ist noch relativ stabil. Einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit wie in Baden-Württemberg haben wir nicht. Das zweite Quartal wird nun entscheidend sein. Ich weiß, dass es schwieriger wird, weil Reserven aufgebraucht und Auftragsrückstände abgearbeitet sind. Dennoch: Sachsens Wirtschaft hat in den letzten 20 Jahren durch Netzwerkbildung, Diversifikation und vor allem die beeindruckende Leistungsbereitschaft der Unternehmer und ihrer Mitarbeiter eine nachhaltige Stärke erlangt. Wir werden auch diese Krise meistern!“
Aufgeteilt in drei Foren konnten die Teilnehmer des Wirtschaftstages im Anschluss an die Eröffnung selbst aktuelle Themen diskutieren. UV-Präsident Hartmut Bunsen nahm im Präsidium des Forums 1 Platz und forderte in seinem Beitrag unter anderem einen deutlichen Bürokratieabbau und endlich Unterstützung für das Scoutprojekt – ein Pilotprojekt zur Technologieförderung des kleinteiligen Mittelstandes. Mit deutlichen Worten hob er jedoch auch hervor, dass jeder Unternehmer in der Krise einen Plan B haben müsse. Dabei nannte er als Maßnahmen unter anderem den Aufbau einer dem Markt entsprechenden Vertriebsstruktur, ein konsequentes Kostenmanagement, die Anpassung der Unternehmensfinanzierung an die strategischen Ziele, die Wahl mehrerer zuverlässiger Bankenpartner, eine sichere Festgeldanlage, den Aufbau ausreichender Liquiditätsreserven, Kurzarbeit in Zusammenhang mit weiteren Qualifizierungen der Mitarbeiter sowie die Verbreitung von Optimismus. „Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter weiterhin voll motiviert sind. Und jeder Unternehmer sollte versuchen, beim Wegbrechen von Auftraggebern neue Nischen zu entdecken“.

Artikel vom: 27.06.2009


...zurück

IMPRESSUM © 2004 Robby Palmér All rights reserved.