Bereits seit einigen Jahren beschäftigte sich UV-Präsident Hartmut Bunsen mit der Medienlandschaft und deren Bedeutung für die Wirtschaft. Im Mai vertiefte er das Thema und besuchte den jährlich stattfindenden Medientreffpunkt Mitteldeutschland. Der Medienkongress führte 1.300 Teilnehmer zusammen, um aktuelle Medienfragen und neue Entwicklungen in diesem Bereich zu diskutieren und Lösungen zu finden. Mehr als 200 Referenten waren bei der dreitägigen Diskussion in der Leipziger media city auf 50 Panels verteilt. Damit konnte das Niveau der letzten Jahre gehalten und ausgebaut werden. „Der Medientreffpunkt Mitteldeutschland hat sich als eine der bundesweiten Spitzenveranstaltungen im Medienbereich etabliert“, freute sich Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt und Vorsitzender der AG Medientreffpunkt Mitteldeutschland, der diese Fachtagung veranstaltet. Bei der Organisation hatte die Agentur S-WOK wieder auf Vielfalt gesetzt und so kamen Themen wie „Chancen für ein deutsch-sprachiges Hochschulfernsehen?!“, „Radioökonomie“ oder „Rundfunkgebühren - Wie viel Solidarität verlangt das Gesetz?“ zur Sprache. Am Ende hob der Veranstalter als positives Novum hervor, dass das Bündnis mit der lokalen Wirtschaft enorm zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen hat.