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07. September 2010
Sachsen und Russland verstärken Wirtschaftskontakte
UV-Präsident Hartmut Bunsen öffnet Türen für Verbandsmitglieder

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk und mehr als 50 sächsischen Wirtschaftsvertreter reisten vom 20. bis 25. April nach Russland. „Sachsen hat eine besondere Russland-Kompetenz, und Russland wiederum gehört neben China und Indien zu den boomenden Wirtschaftsmärkten der Welt und für Sachsen zu dem mit Abstand wichtigsten Zielland für Auslandsgeschäfte außerhalb der EU. Die Pflege dieser guten Kontakte ist gerade jetzt in Zeiten der internationalen Wirtschaftskrise wichtig: Wir bestellen heute den Boden, um nach Bewältigung der Krise, die auch Russland nicht verschont, daran anknüpfen und die Früchte unseres Engagements ernten zu können“, betonte Stanislaw Tillich vor der Reise.
Zur Delegation gehörte auch UV-Präsident Hartmut Bunsen. Er weilte bereits zum zweiten Mal in Russland, um vor Ort für die Verbandsmitglieder Türen in die Wirtschaft zu öffnen: „Ich bin wieder mit dabei, weil Wirtschaftskontakte in diesem Land nur über die Politik geschlossen werden. Auf diese Weise ebnen wir den Weg, da wir mit Wirtschaftsbürgermeistern der Regionen und Unternehmensführungen ins Gespräch kommen.“ Wichtig sei auch der enge Kontakt zu den Teilnehmern innerhalb der Delegation aus der Regierung, der Wirtschaftsförderung und vielen interessanten Unternehmern aus Sachsen. „Im Rahmen dieser Reise konnten auch Problemlösungen für bessere Rahmenbedingungen für den Mittelstand diskutiert werden. Besonders beeindruckend war für mich der Besuch der rund 3,8 Millionen Einwohner zählenden Wolgarepublik Tatarstan, einer der wirtschaftlich bedeutendsten Regionen Russlands. Diese Region ist ungefähr so groß wie Sachsen und verfolgt mit Blick auf die verschiedenen Wirtschaftsbereiche ähnliche Interessen. Für die Zukunft ist wichtig, die Kontakte zu pflegen und konstant im Gespräch zu bleiben.“

Artikel vom: 26.05.2009


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