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Drei Bundesländer - Eine starke Region für den Mittelstand |
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Mitteldeutsches Wirtschaftsforum auf Flughafen Leipzig/Halle – 100 Gäste aus Wirtschaft und Politik diskutieren aktuelle Themen – Fachreferate stellen Erfolgsbranchen vor
„Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen – eine Region des Mittelstandes“ lautete Ende September das Motto des Mitteldeutschen Wirtschaftsforums in der VIP-Lounge des Flughafens Leipzig/Halle. Deshalb weilten unter den Teilnehmern auch Gäste aus den drei benannten Bundesländern, so auch Thomas Jurk, Staatsminister des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Reiner Haselhoff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit Sachsen-Anhalt und Prof. Dr. Christian C. Juckenack, Staatssekretär des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit. „Der Unternehmerverband Sachsen hat in enger Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren und dem Verein Gemeinsam für Leipzig zu diesem mitteldeutschen Wirtschaftsforum eingeladen, weil wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, das sächsische Bindeglied für alle Kammern, Verbände und Interessengemeinschaften unserer Region zu sein, wenn es um die Durchsetzung der Forderung und der günstigsten Rahmenbedingungen für den sächsischen Mittelstand und damit für das Wohl der Menschen in Sachsen geht“, betonte UV-Präsident Hartmut Bunsen zu Beginn der Veranstaltung. „Und wir brauchen nicht nur die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin als Verbündete, wir brauchen vor allem als Verbündete unsere Nachbarn, die Unternehmen aus Mitteldeutschland, nämlich aus Sachsen-Anhalt und aus Thüringen, denn die Ländergrenzen hat nicht die Wirtschaft gemacht, sondern die Politik und sie behindern die Entwicklung in dieser Region, wenn wir uns ständig dahinter verstecken und nicht gemeinsam, sondern einzeln versuchen, die Herausforderung der Zukunft zu bewältigen.“ Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurde schnell deutlich, dass die mitteldeutschen Regierungen gut zusammenarbeiten, trotz regionaler Unterschiede. Eine Konkurrenz zwischen den Flughäfen Cochstedt, Altenburg und Halle/Leipzig wurde beispielsweise verneint. Minister Dr. Reiner Haseloff sprach von einer „homogenen und abgestimmten“ Wirtschaftspolitik in Mitteldeutschland und nannte in diesem Zusammenhang das „Spitzencluster Kunststoff/Chemie“ und die Automobilbranche. „In unserer Region ist etwas los. Hier ist Dynamik, der wir eine Sprache geben müssen.“ Auch Staatssekretär Prof. Dr. Chriatian C. Juckenack hob hervor, dass sich die Region fast 20 Jahre nach der Wende nicht verstecken müsse: „Tue Gutes und rede darüber“, sagte er und rief zu mehr Selbstbewusstsein auf. „Unternehmer, die heute hier bauen, schaffen sich gleichzeitig Expansionsräume unter energetischen Aspekten und werden somit auf Dauer wettbewerbsfähiger sein.“ Auch mit Blick auf die Infrastruktur zeigte er sich optimistisch, obwohl noch „ein paar Nadelöhre“ bereinigt werden müssten.(ausführlicher Bericht in der UV Aktuell Oktober)
Artikel vom: 23.09.2008 ...zurück
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