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07. September 2010
„Mittelstand ist solides Rückgrat für ein gesundes Deutschland“
Jahreshauptversammlung in Dresden: UV-Präsident Hartmut Bunsen fordert von Politik Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für Unternehmertum

Die Jahreshauptversammlung des Unternehmerverbandes Sachsen am 14. April 2008 im „RAMADA Hotel“ Dresden stieß bei den Mitgliedern auf große Resonanz. Obwohl Staatsminister Stanislaw Tillich aufgrund der aktuellen politischen Situation im Sächsischen Staatsministerium kurzfristig absagen musste, kam es trotzdem zu einem offenen und interessanten Gedankenaustausch, bei dem die Rolle des Mittelstandes und die Verbandsarbeit im Mittelpunkt standen.
In seiner Begrüßungsrede betonte UV-Präsident Hartmut Bunsen mit deutlichen Worten, dass in der Zeit der Globalisierung die wichtigste Aufgabe der Politik darin bestehen müsse, alle Kräfte zu bündeln, um die günstigsten Rahmenbedingungen für den Mittelstand, seinen Erhalt und seine Entwicklung zu schaffen, denn er sei der wichtigste Garant für demokratische Stabilität. „Der Mittelstand ist das solide Rückgrat für ein gesundes Deutschland, er ist es nicht nur in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung, sondern vor allem auch im Hinblick auf den sozialen Frieden in unserem Land. Er beschäftigt nicht nur die meisten Menschen und bildet hauptsächlich den meisten Nachwuchs aus, sondern ist dazu auch noch bodenständig und hochinnovativ.“
Er machte deutlich, dass die Politiker dringend bei ihrer Gesetzgebung berücksichtigen müssen, dass es einen wesentlichen Unterschied zwischen global agierend Konzernen und eigentümergeführten mittelständischen Unternehmen gibt und sie somit bei der Umsetzung neuer Gesetze nicht nur die Konzernspitzen konsultieren, sondern auch die mittelständischen Firmenlenker des Landes. „Gerade auch in Hinblick auf den sich ständig verschärfenden Wettbewerb ist die deutsche schon krankhafte Sucht zur Überreglementierung bürger- und wirtschaftsfeindlich und droht viele Privatinitiativen zu ersticken. Hierdurch verbreitet sich auch in deutschen Verwaltungen eine Haltung, die nicht mehr die Lösung von Problemen sucht, sondern Probleme bürokratisch aufgreift und somit vermehrt destruktiv zum Nachteil unseres Landes nur noch verwaltet.“ Weitere Informationen in der UV Aktuell Mai.

Artikel vom: 16.04.2008


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