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„Familienpolitik“ im Gespräch |
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Gemeinsame Veranstaltung mit
Staatsministerin Helma Orosz
UV-Präsident Hartmut Bunsen vertritt den Verband als aktiver Gründungspartner in der „Allianz für Familien“. Auf Initiative von Sachsens Familienministerin Helma Orosz schlossen sich zu Beginn des Jahres hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik zusammen, um sich für die Belange der Familien stark zu machen. Im April fand die Zusammenarbeit bereits ihre Fortsetzung, da der UV Sachsen gemeinsam mit dem Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften zu einem Unternehmergespräch mit Staatsministerin Helma Orosz eingeladen hatte. Schloss Eckberg in Dresden bot dabei die Kulisse für einen interessanten Abend mit regen Diskussionen. So betonte Helma Orosz in ihrem Vortrag, dass Familienpolitik eine Querschnittsaufgabe der Gesellschaft sei. Es gehe bei der Diskussion, in Unternehmen familienfreundliche Strukturen aufzubauen, nicht nur um Geld, sondern in erster Linie um Verständnis für dieses Thema. „Wir müssen es schaffen, Familienfreundlichkeit ganz klar als positive Standortbedingung herauszuarbeiten und ich würde mich sehr freuen, das Unternehmertum als Partner an meiner Seite zu haben“, betonte sie. UV-Präsident Hartmut Bunsen hob in seiner Ansprache hervor, dass er als Unternehmer mit 160 Beschäftigten jeden Tag aufs Neue erlebe, welch wertvolles Kapital seine Mitarbeiter seien: „Das Miteinander ist das Wichtigste. Das Aufeinanderzugehen muss jedoch in unserer Gesellschaft erst wieder entstehen.“ Kritisch bemerkte er, dass es immer schwieriger wird, motivierte Lehrlinge zu finden. Deshalb formulierte er auch gleich seine Forderung an die Staatsministerin, sich für gesetzlich festgelegte Produktionstage im Unterricht einzusetzen, um bei jungen Menschen wieder das Interesse für all jene Berufe zu wecken, die dringend benötigt werden. Im Unternehmen von UV-Vizepräsident Dr. Mathias Reuschel wird „Familienfreundlichkeit“ längst jeden Tag gelebt: „Bei uns ist es ein Nehmen und Geben. Wir bieten den Rahmen für flexible Arbeitszeiten und nehmen Rücksicht auf junge Familien. Unsere Mitarbeiter sind dafür gern bei uns und voll leistungsbereit“, berichtete er aus seinen Erfahrungen.
Artikel vom: 16.04.2008 ...zurück
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