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UV-Präsident Hartmut Bunsen vertritt Verband als aktiver Gründungspartner
Auf Initiative von Sachsens Familienministerin Helma Orosz schlossen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik eine sächsische „Allianz für Familien“. Als aktive Gründungspartner der Allianz unterzeichneten neben Ministerin Helma Orosz auch Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk, UV-Präsident Hartmut Bunsen, die Präsidenten und Vertreter der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, des Handelsverbandes Sachsen, der sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern, des Deutschen Gewerkschaftsbundes Sachsen sowie des Sächsischen Städte und Gemeindetags und des Sächsischen Landkreistages. In ihrer gemeinsamen Erklärung bekräftigen die Partner, sich mit vereinten Kräften öffentlich und beispielhaft für eine bessere Balance von Familie und Arbeitswelt zu engagieren: „Für Familien ist die Vereinbarkeit von Betreuungs- und Erziehungsaufgaben und beruflichen Anforderungen besonders wichtig. Diese herausfordernde Balance können Familien nur mit guten Angeboten zur Kinderbetreuung und mit familienfreundlichen Arbeitsbedingungen bewältigen. Politik und Wirtschaft tragen hier gemeinsam Verantwortung“, so Helma Orosz. „Familienfreundliche Personalpolitik ist keine Einbahnstraße“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk. „Sie erhöht die Mitarbeiterbindung und die Arbeitsmotivation, sie reduziert Fehlzeiten und verringert den Aufwand für das Personalmanagement. Familienfreundlichkeit ist ein wichtiges Argument im zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.“ Hartmut Bunsen betonte in seinem Statement, dass es für mittelständische Unternehmen in Zukunft in immer stärkerem Maße darum gehen werde, auch die erweiterten Rahmenbedingungen in der Familienpolitik für ihre Beschäftigten umzusetzen. Mitarbeitergewinnung und dauerhafte Einbindung sind verstärkt von den unterschiedlichsten Formen familienfreundlicher Gestaltung der Arbeitsverhältnisse abhängig. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der Abwanderung und Verknappung von Fachkräften sind familienfreundliche Alternativen in mittelständischen Unternehmen zwingend geboten.“ Aktivitäten des Verbandes: Die aktive Zusammenarbeit mit dem Partnerverband der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften in Projekten zur Vernetzung zwischen Kindertagesstätten, den Betreuungen, Angeboten und der regionalen Wirtschaft. Der Entwurf von ppp-Projekten für Mitgliedsunternehmen zur Verbesserung der Kindertagesstättenangebote in kommunaler und privater Trägerschaft mit einem abgestimmten Angebot an die regionale Bedarfslage. Die Zusammenarbeit mit dem VdK und der Diakonie zu integrationsfördernden Projekten. Die Diskussion mit Mitgliedsunternehmen im Rahmen verschiedener Beratungsverfahren zum Aufbau eines familienfreundlichen Personalmanagements. Und die Initiierung einer möglichen Studie der Entwicklungsfähigkeit von Mittelzentren unter besonderer Beachtung der Schnittstelle Familien, Soziales und Wirtschaft. Informationen unter www.familienfreundliches.sachsen.sms.de/-Familie und Beruf - Informationen für Unternehmen und unter www.saxplus.sachsen.de
Artikel vom: 03.03.2008 ...zurück
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