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Vorträge über EQUAL, Zeitwertkonten
und Beteiligungsmanagement
Über 50 Gäste besuchten eine Veranstaltung der Sparkasse Leipzig und des UV Sachsen im Mediencampus „Villa Ida“ und bekamen drei interessante Vorträge geboten.
So sprach Direktionsbevollmächtigter Kay Wick zu Beginn über die Notwendigkeit von Zeitwertkonten: Angesichts der demographischen Entwicklung und der geplanten Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, betriebsinterne Lösungen zu schaffen, mit denen sie aktiv auf die Altersstruktur und den Arbeitseinsatz ihrer Belegschaft Einfluss nehmen können. Eine Möglichkeit zur Steuerung der Personalressourcen bieten betriebliche Langzeitkonten. Arbeitszeitkonten ermöglichen dem Arbeitgeber einen Ausgleich betrieblicher Auftragsschwankungen, die Motivation und Bindung von Leistungsträgern, eine kostengünstigere Alternative zu Altersteilzeitvereinbarungen und die Ablösung teurer Vorruhestandsregelungen. Die Arbeitnehmer profitieren durch eine flexible Steuerung ihrer Lebensarbeitszeit, einen flexibel dotierbaren und verfügbaren Vorsorgebaustein, die Stundung von Steuern und Sozialabgaben sowie Freistellungen von der Arbeit bei vollem Sozialversicherungsschutz.
Hans-Jörg Kannegießer, Landesvorsitzender des Sozialverbandes VdK Sachsen e.V., strategischer Partner des UV Sachsen, stellte die Initiative EQUAL vor. Dabei handelt es sich um eine sächsische Entwicklungspartnerschaft gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds. Der UV Sachsen hat ein Teilprojekt übernommen.
„Wir erarbeiten Konzepte für die Einstellung von Menschen mit einer Behinderung in kleinen und mittelständischen Betrieben. Am praktischen Beispiel von Unternehmen ist vorgesehen, behindertengerechte Arbeitsplätze auszuwählen, geeignete behinderte Arbeitskräfte auszusuchen, sie auf ihre Tätigkeit vorzubereiten und die Beschäftigung in allen Facetten des Integrationsprozesses zu begleiten. Rund 1200 Firmen wurden bisher angesprochen und als Projektpartner sensibilisiert. Von diesen 1200 Unternehmen haben fast 80 Interesse signalisiert. Innerhalb der wenigen Monate konnten wir 71 offene Stellen akquirieren. Fünf Arbeitsverträge wurden bereits unterschrieben.“ Reik Hesselbarth hob in seinem Vortrag hervor, dass sich S-Beteiligungen mit dem Schwerpunkt Wachstumsfinanzierung darauf spezialisiert hätten, etablierte mittelständische Unternehmen mit Risikokapital zu begleiten. „Das Beteiligungskapital dient zur Finanzierung von Investitionen, der Forschung und Entwicklung, dem Kauf von Unternehmen oder der Vorfinanzierung von zusätzlichen Umsätzen. Es kann auch für Marketing- oder für Nachfolgeregelungen eingesetzt werden. Regionale Beteiligungsgesellschaften, wie die S-Beteiligung in Leipzig, streben grundsätzlich keine Mehrheitsbeteiligungen oder Eingriffe in die operative Unternehmensführung an.“
Kontakte: Kay Wick, S-PensionsManagement GmbH, Tel.: 06081-449216; Gabriele Hofmann (EQUAL), GS Chemnitz, UV Sachsen, Tel: 0371-3559636; Reik Hesselbarth, S-Beteiligungen, Tel.: 0341-9867241
Artikel vom: 24.09.2007 ...zurück
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