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Premiere: Ostdeutsches Energieforum ist Denkfabrik für Energiewende Fortsetzung am 2. und 3. Mai 2013 in Leipzig
Auf dem ersten Ostdeutschen Energieforum in Leipzig diskutierten am 10. und 11. Mai 2012 über 400 Teilnehmer mit hochrangigen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu den Auswirkungen der Energiewende in Deutschland.
„Das große Interesse an der Premiere des Ostdeutschen Energieforums hat den enormen Gesprächsbedarf der vielfältigsten Anspruchsgruppen zur Energiewende aufgezeigt", fasst Hartmut Bunsen, Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin, das Forum zusammen. „Dabei ist noch kein Masterplan erkennbar, der aber dringend notwenig ist, um dieses Großprojekt zu stemmen. Die Energiewende muss zur Chefsache der Bundesregierung erklärt und endlich professionell gemanagt werden. Durch die anhaltenden Verzögerungen vor allem im Netzausbau sowie die fehlenden wirtschaftlichen Speichertechnologien, drohen die Energiepreise massiv zu steigen – damit gefährden wir die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen insbesondere in Ostdeutschland. Das Ostdeutsche Energieforum wird sich als Austausch- und Kontaktplattform zur Energiewende weiter einbringen – die neuerliche Auflage findet am 2. und 3. Mai 2013 in Leipzig statt." Wolfgang Topf, Präsident der IHK zu Leipzig im Namen der Veranstalter der Landesarbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: „Wir brauchen für die heimische Wirtschaft eine bezahlbare und zuverlässige Stromversorgung. Dabei beeinflusst die Energiewende eine gesamte Prozesskette: von der Erzeugung über den Transport, Handel, Verbrauch, die Rückführung bis hin zu den Klimaschutzzielen. Vor allem der Infrastrukturbereich steht vor erheblichen Herausforderungen: Ob intelligente Vernetzung oder neue Kraftwerks-, Speicher- und Antriebstechnologien – der Forschungsaufwand für Wirtschaft und Wissenschaft ist immens. Gelingt die Energiewende, wird dies globalen Vorbildcharakter haben und die Exportchancen deutscher Umwelttechnik beflügeln. Die Potenziale gilt es jetzt freizusetzen, durch verlässliche politische Rahmenbedingungen." Referenten des Ostdeutschen Energieforums im Congress Center Leipzig waren unter anderem: EU-Kommissar für Energie Günther Oettinger, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der ehemalige Vorsitzende der Ethik-Kommission für eine sichere Energieversorgung und Ex-Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer, Dr. Klaus-Dieter Barbknecht (Vorstandsmitglied der Verbundnetz Gas AG), Rainer Knauber (Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG für Berlin und die neuen Bundesländer), Dr. Nedim Cen (Vorstandsvorsitzender Q-Cells), Rainer Brüderle (Fraktionsvorsitzender der FDP im Deutschen Bundestag) und Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer (Direktor des Car-Instituts der Universität Duisburg-Essen). Über das Ostdeutsche Energieforum: Das Ostdeutsche Energieforum ist ein Kongress für Entscheider und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die Lösungen für die erkennbare Problematik der Umsetzung der von allen Teilnehmern gewollten Energiewende suchen und entwickeln wollen. Veranstalter des Ostdeutschen Energieforums sind die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlins sowie die Landesarbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. |